Im bayerischen Amateurfußball kommt es weiterhin seltener zu Gewalt und Diskriminierung als im bundesweiten Vergleich. Die Zahlen lagen in der vergangenen Saison auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr, wie der Bayerische Fußball-Verband (BFV) aus dem «Lagebild Amateurfußball» des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mitteilt.
In der Saison 2024/25 kam es demnach in 187.000 Amateurpartien zu 444 Fällen von Gewalt und Diskriminierung. 81 Spiele mussten abgebrochen werden. Bei den Störungen entspricht das einem Anteil von 0,24 Prozent, bei den Spielabbrüchen von 0,04 Prozent. Laut BFV liegen diese Werte in beiden Fällen unter dem Bundesschnitt.
«Auch wenn die Zahlen weiterhin niedrig sind, zeigen sie doch eines ganz klar: Es gibt immer noch ein paar Wenige, die auf unseren Plätzen die rote Linie im Miteinander überschreiten», äußerte BFV-Präsident Christoph Kern.