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Fußball-Weltmeister von 1990 wollen sich öfter treffen

Fußball-Weltmeister von 1990 wollen sich öfter treffen
Die WM-Helden von damals wollen sich häufiger sehen. (Archivbild) / Foto: Sven Hoppe/dpa
Von: DieBayern.de News
Seit die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1990 Weltmeister wurde, treffen die Helden von damals sich alle fünf Jahre zum «Klassentreffen». Das soll sich nun ändern.

Die Fußball-Weltmeister von 1990 wollen sich künftig häufiger treffen. Alle fünf Jahre kommen die Nationalspieler, die damals in Italien die WM gewannen, heute noch zum «Klassentreffen» zusammen, sagte der damalige Ersatz-Torwart Raimond Aumann (62) in München bei der Vorstellung der Sky-Dokumentation «Ein Sommer in Italien - WM 1990». Sie hätten nun aber beschlossen, «dass wir kürzere Abstände machen, weil die Einschläge kommen halt doch schon näher». 

Nicht nur der damalige Teamchef Franz Beckenbauer ist inzwischen gestorben, sondern auch der Siegtor-Schütze Andreas Brehme. Beckenbauer sei eine Vaterfigur für ihn gewesen, sagte der damalige Mannschaftskapitän Lothar Matthäus bei der Präsentation der Fußball-Doku. Und Brehme wie ein Bruder. 

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«Urlaubsgefühl in Italien»

Die Dokumentation, die derzeit noch im Kino zu sehen ist und im Sommer beim Pay-TV-Sender Sky gezeigt werden soll, zeigt das deutsche Fußball-Märchen von 1990, als Beckenbauers Mannschaft in Rom Weltmeister wurde. 

«Es war Urlaubsgefühl in Italien», sagte Matthäus. «Wir haben die Freiheiten von Franz Beckenbauer bekommen.» Und so sei man auch mal nachts um die Häuser gezogen.

«Jeder von uns hat ja damals auch ein kleines Ego gehabt, aber wir haben alles dem Erfolg untergeordnet», sagte Aumann. «So einen Zusammenhalt habe ich noch nie erlebt.»

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