Thomas Müller hatte schlechte Laune - und nicht nur er. Das ärgerliche und völlig unnötige 2:3 in Unterzahl gegen den VfL Bochum war nicht das, was sich der FC Bayern vor dem Rückspiel-Kracher in der Champions League beim großen nationalen Rivalen Bayer Leverkusen vorgestellt hatte.
Auch wenn sich dank Bayers parallelem 0:2-Patzer gegen Werder Bremen in der Tabelle der Fußball-Bundesliga am komfortablen Acht-Punkte-Vorsprung der Münchner nichts änderte. «Aber wir werden nicht lächelnd auf der Couch sitzen heute Abend», sagte Müller, als er am Samstag das Stadion verließ. Und das tat er auch schon wieder kämpferisch: «Ab morgen gehen wir voll auf Dienstag.»
Das prickelnde Achtelfinal-Rückspiel in Leverkusen war gleich wieder das alles überstrahlende Thema. Und Sportvorstand Max Eberl hat eine Ahnung, was auf seine Bayern trotz des 3:0-Vorsprungs aus dem Hinspiel zukommt. «Ich glaube, dass es sehr, sehr hitzig und emotional wird», sagte der 51-Jährige.