Max Eberl hat noch vor der endgültigen Gewissheit über die Schwere der Verletzung von Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala und einer belastbaren Prognose über die Ausfallzeit ein Versprechen abgegeben. «Wir sind jetzt (als Verein) einfach da als Familie, um ihn wieder aufzubauen und zu begleiten auf seiner Reise, die definitiv nicht leicht sein wird», sagte der Sportvorstand des FC Bayern München nach der fürchterlich anzuschauenden Fuß- und Beinverletzung des 22-Jährigen im Viertelfinale der Club-WM gegen Paris Saint-Germain.
Eberl sprach noch in Atlanta von einer Operation. «Hier OP, zu Hause OP», sagte der 51-Jährige. Der ideale Plan soll aber sein, sowohl den Eingriff als auch die Nachbehandlung in Deutschland durchzuführen.
«Jamal ist extrem traurig, extrem geknickt», berichtete Eberl. Die WM-Spiele waren seine ersten nach einer mehr als zweimonatigen Verletzungspause wegen eines Muskelbündelrisses im Oberschenkel. Der Einsatz gegen PSG war der erste des Offensivstars in der Münchner Startelf seit drei Monaten. «Jetzt war er endlich wieder da in großen Spielen. Das ist das, wofür wir ihn lieben, seine Spielfreude. Und jetzt kriegt er so einen Nackenschlag», sagte Eberl.
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten