Nach der Schwerstarbeit im schwül-heißen Miami scherzte Harry Kane ein wenig mit Thomas Müller und ging beim Viertelfinal-Einzug des FC Bayern bei der Club-Weltmeisterschaft voran. Auf die Torjäger-Qualitäten des englischen Nationalstürmers waren bei der ersten knackigen K.o.-Prüfung der Münchner wieder einmal Verlass. Mit zwei Toren führte Kane den deutschen Fußball-Rekordmeister trotz einiger kritischer Momente in einem wilden Spiel zu einem 4:2 (3:1) gegen Brasiliens Topteam Flamengo.
Im Viertelfinale wird es aber nun ganz schwer: Denn die Münchner treffen auf das aktuell weltbeste Team - Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain. Kane war nicht nur Torschütze, sondern auch Vorarbeiter, der in der teilweise nickligen Partie auch körperlich robust Präsenz in Zweikämpfen zeigte.
«Es war hart. Flamengo ist ein guter Gegner, es waren schwierige Bedingungen. Wir haben gut gespielt. Das vierte Tor war sehr wichtig, um die Nerven zu beruhigen. Danach haben wir es kontrolliert», sagte Kane und blickte bereits auf das nächste Spiel: «Das wird wieder ein hartes Spiel, PSG hat eine beeindruckende Saison gespielt. Wir haben aber das Gefühl, dass wir jeden schlagen können. Wir müssen uns gut erholen und bereit sein.»