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DFB weist Hoeneß' Schiedsrichter-Kritik nach Leverkusen-Partie zurück

Erhielt viel Kritik vom FC Bayern: Schiedsrichter Christian Dingert. / Foto: Federico Gambarini/dpa
Erhielt viel Kritik vom FC Bayern: Schiedsrichter Christian Dingert. / Foto: Federico Gambarini/dpa

Der Deutsche Fußball-Bund widerspricht Uli Hoeneß: Die Entscheidungen beim 1:1 in Leverkusen seien überwiegend vertretbar, nur die Gelb-Rote Karte bemängelt.

Der Deutsche Fußball-Bund hat die scharfe Schiedsrichter-Kritik von Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß nach dem 1:1 bei Bayer Leverkusen zurückgewiesen. «Das können wir nicht bestätigen. Vor allem die Spiel-relevanten Entscheidungen waren korrekt oder zumindest vertretbar – mit Ausnahme der Gelb-Roten Karte, wie Schiedsrichter Christian Dingert ja auch selbst eingeräumt hat», sagte Schiedsrichtersprecher Alexander Feuerherdt der «AZ». 

Hoeneß hatte nach der turbulenten Partie mit zwei Platzverweisen und zwei aberkannten Bayern-Toren in der «Bild»-Zeitung gepoltert: «Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe.»

Feuerherdt reagierte mit Unverständnis auf das vernichtende Urteil des 74-Jährigen. «Vielleicht hat es die Meinung von Uli Hoeneß beeinflusst, dass die Mehrheit dieser Spiel-relevanten Entscheidungen gegen den FC Bayern getroffen wurde. Aber wir sprechen hier ja keineswegs von skandalträchtigen Fehlern», sagte der Kommunikationschef der Schiri GmbH. 

Schiedsrichter Dingert hatte im Topspiel der Fußball-Bundesliga die Münchner Nicolas Jackson mit Rot und Luis Diaz mit Gelb-Rot vom Platz gestellt und zudem zwei Bayern-Tore von Jonathan Tah und Harry Kane jeweils wegen eines vorangegangenen Handspiels aberkannt.

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