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Kompany nach Hirnhautreizung aus Krankenhaus entlassen

Kompany nach Hirnhautreizung aus Krankenhaus entlassen
Vincent Kompany liegt nicht länger im Krankenhaus. (Archivbild) / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bayern-Trainer Vincent Kompany ist nach knapp einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen worden. Dies sagte Sportvorstand Max Eberl vor dem DFB-Pokalspiel der Münchner gegen Fußball-Zweitligist 1. FC Magdeburg in der ARD. «Man hat gefunden, was es ist. Es ist eine Hirnhautreizung, die den Zwischenfall am letzten Freitag heraufbeschworen hat», sagte Eberl über den Cheftrainer, der am vergangenen Freitag auf dem Trainingsplatz zusammengebrochen war. 

«Es geht ihm ehrlicherweise den Umständen entsprechend gut. Er ist heute aus dem Krankenhaus entlassen worden, das ist die größte und schönste Nachricht für uns alle», erklärte Eberl weiter. Der Belgier Kompany könne nun seine Reha zu Hause absolvieren. Die Reha bedeute in diesem Fall ganz viel Ruhe, sagte Eberl. Bis auf Weiteres wird der Trainer von seinem Assistenten Aaron Danks vertreten. 

Eberl: «Es ist eine Krankheit»

Danks hatte Kompany vor dessen Entlassung im Krankenhaus besucht. Eberl widersprach der These, dass der Kollaps auch eine Folge des zu großen Drucks sei. «Es ist eine Krankheit. Die kann jeder von uns bekommen. Das hat nichts mit dem Druck zu tun, den wir in der Bundesliga haben», sagte der 53-Jährige auf eine entsprechende Nachfrage.

Eberl sprach von «einer schweren Zeit» für den Club. «Man merkt, wie der Club zusammensteht.» Derzeit fehlt den Münchnern auch Führungsspieler Joshua Kimmich nach dem Tod seines Vaters. 

Kompany war am Freitag zusammengebrochen, als er nach dem Abschlusstraining der Profis für das Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg noch beim Training der Bayern-Amateure zuschaute. Der Notarzt musste alarmiert werden. 

Der ehemalige Weltklasse-Profi hatte zuvor mit einer Erkrankung zu kämpfen gehabt, die er selbst als «ziemlich saftigen Virus» beschrieben hatte. «Ich bin mir sicher, dass er ganz bald wieder bei 100 Prozent ist», sagte Eberl über den Cheftrainer der Bayern.

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