Pernille Harder war die Frage nach der Konkurrenz ein bisschen unangenehm. Chancenlos? Nein, das seien die anderen Clubs in der Bundesliga gegen die Übermacht des FC Bayern natürlich nicht. «Sie können Hoffnung haben. Sie können Ziele haben, das sollten sie», sagte die Dänin nach dem 4:1-Sieg der Münchner Fußballerinnen beim 1. FC Union Berlin zum Saisonstart der Frauen-Fußball-Bundesliga. Das klang kein bisschen arrogant, eher entschuldigend.
Was sollten die Bayern-Spielerinnen auch machen? Im Stile des amtierenden und nach Fußball-fachlichem Ermessen auch kommenden Meisters hatten die Titelverteidigerinnen die als besonders schwierig eingeschätzte Hürde in der Alten Försterei am ersten Spieltag weitgehend problemlos genommen. Also sagte Pernille Harder pflichtschuldig: «Die Liga ist sehr schwierig zu gewinnen.» Man müsse «Spiel für Spiel hart arbeiten».