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Bayern vor Dortmund-Spiel: Eberl zu Kimmichs Comeback nach Trauerfall

Bayern vor Dortmund-Spiel: Eberl zu Kimmichs Comeback nach Trauerfall
Joshua Kimmich ist nach einem privaten Trauerfall wieder bei der Mannschaft. / Foto: Tom Weller/dpa
Joshua Kimmich lebt nach einem Todesfall im engsten Familienkreis weiter in Trauer. Trotzdem könnte er nach einer Auszeit im Topspiel gegen Dortmund den FC Bayern wieder als Kapitän anführen.

Sportvorstand Max Eberl hat vor dem anvisierten Comeback von Joshua Kimmich im Bundesliga-Topspiel des FC Bayern München gegen Borussia Dortmund auf die besondere Situation für den Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hingewiesen. 

«Das Leben ist anders für Jo jetzt. Da braucht man auch kein Hehl draus zu machen. Wenn in der Familie etwas passiert, dann ändert sich das Leben», sagte Eberl nach dem Todesfall im engsten Familienkreis von Mittelfeldchef Kimmich.

Kimmich zurück bei der Mannschaft

Der 31-Jährige hat in der Trauerzeit bei seiner Familie die vergangenen drei Bayern-Partien verpasst. «Jo Kimmich hat bisher zweimal individuell trainiert und wird heute erstmals mit der Mannschaft trainieren», sagte Co-Trainer Aaron Danks am Tag vor dem Heimspiel des Spitzenreiters gegen den punktgleichen Tabellenzweiten. 

«Und dann schauen wir, wie es bei ihm weitergeht», bemerkte Danks, der auch am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) den erkrankten Bayern-Chefcoach Vincent Kompany vertreten wird, zu einem möglichen Startelf- oder Kaderplatz von Stammkraft Kimmich. Neben den Offensivspielern Jamal Musiala und Luis Díaz wird auch Kapitän Manuel Neuer weiter ausfallen. 

Kein Topspiel-Einsatz von Neuer: Fuß schmerzt weiter

«Das Spiel kommt unglücklicherweise etwas zu früh für Manuel Neuer. Er hat immer noch Schmerzen im Fuß. Wir müssen weiter von Tag zu Tag schauen», erklärte Danks. Im Tor wird erneut Jonas Urbig stehen. Und wenn Kimmich in der Startelf aufläuft, könnte er Neuer als Kapitän vertreten.  

Eberl versicherte Kimmich die volle Unterstützung des Vereins in einer für ihn schwierigen Zeit. «Ich glaube, wir leben das auch gerade. Wir labern das nicht einfach nur. Wir geben die Unterstützung, die wir geben können», erklärte der Sportvorstand.

Konkret zum Dortmund-Spiel äußerte Eberl: «Wenn Jo sich bereit fühlt, in diesen neuen Alltag einzutauchen, dann wird der Trainerstab sich zusammen mit ihm Gedanken machen, ob das morgen der richtige Zeitpunkt ist.» Aber klar sei: «Das Leben ist ein anderes für Jo ein Stück weit. Das muss man einfach so festhalten.»

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