Nach dem bitteren Viertelfinal-K.o. mit einer fürchterlichen Verletzung von Jamal Musiala verschwanden die Profis des FC Bayern München ziemlich schnell geschockt und niedergeschlagen in den Stadion-Katakomben von Atlanta. Der deutsche Fußball-Rekordmeister verlor im Viertelfinale der Club-Weltmeisterschaft gegen den Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain mit 0:2 (0:0) und muss am Sonntag vorzeitig heimfliegen. Thomas Müllers Abschiedstour mit den Münchnern endete somit vorzeitig. Doch das alles geriet zur Nebensache.
Denn das Aus war nicht so schmerzhaft wie die wohl schwere Verletzung von Musiala im letzten Bayern-Spiel von Müller. «Ich habe noch nichts Konkretes gehört, aber es ist natürlich bitter», sagte Müller dem Streamingdienst DAZN zur Verletzung von Musiala, der zur Halbzeit mit Verdacht auf Beinbruch ausgewechselt werden musste. «Es ist ja nicht nur so, dass wir wie Roboter nebeneinander leben, sondern wir haben auch persönliche Beziehungen», erklärte Müller weiter.
Bayern-Trainer Vincent Kompany sprach davon, dass auch der Knöchel bei Musiala betroffen sein könnte. «Es ist schade für Jamal», sagte der Belgier nach der Partie, ohne schon eine genaue Diagnose geben zu können. «Die Situation mit Jamal war emotional. Es sah nicht gut aus. Wir wünschen uns, dass es nicht so schlimm ist.» Auch PSG-Trainer Luis Enrique äußerte sein Mitgefühl: «Es war ein ganz unglaublicher Vorfall mit Musiala. Ich hoffe, dass er sich schnell erholt.»