Der Bayern-Jubel nach dem letzten Sieg im Jahr 2024 wurde schnell vom stillen Gedanken an die Opfer von Magdeburg abgelöst. Nachdem die Münchner um Rückkehrer Harry Kane mit ihren Weihnachtsmützen aus der Kurve zurückgekehrt waren, ergriff Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen das Wort und bat um eine Schweigeminute nach dem tödlichen Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt.
Das deutliche 5:1 (3:1) im Bundesliga-Spitzenspiel geriet schnell zur Nebensache, die zum Jahresende beim Rekordmeister übliche Lichtershow wurde kurzfristig abgesagt. «Dass ich hier stehe, haben wir uns völlig anders vorgestellt», sagte Dreesen, der von einem «grauenvollen» Anschlag sprach.
Auch die Profis des FC Bayern wirkten betroffen. Aus dem mit 75.000 Zuschauern besetzten Stadion gab es Applaus für die Entscheidung, die Feier abzusagen und durch eine Gedenkminute zu ersetzen.