Bayern München: Eberl sieht Olise-Sache intern abgeschlossen
Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hält sich über eine mögliche Geldstrafe für Michael Olise nach dessen unnötigem Platzverweis in der Champions League bedeckt. «Wir haben es intern besprochen und abgeschlossen. Damit ist die Sache für uns erledigt», sagte Eberl vor dem Heimspiel in der Bundesliga am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen RB Leipzig. Beim Stand von 3:2 für den deutschen Fußball-Rekordmeister ließ sich Olise am Dienstag gegen Viking Stavanger vom ehemaligen Fürther Zlatko Tripic provozieren und warf diesem den Ball gegen den Kopf. Dafür gab es die Gelb-Rote Karte. «Die Rote Karte ist überblöd», sagte Trainer Vincent Kompany nach dem 3:3, als seine Münchner ein 0:2 aufgeholt hatten. Eberl hatte über eine mögliche interne Geldstrafe für Olise gesagt, dass man das «in Ruhe» besprechen werde. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus will den Platzverweis ohnehin nicht überbewerten. «Man muss es ihm gar nicht verzeihen und man sollte ihn jetzt nicht doppelt und dreifach bestrafen. Er weiß selber, was er falsch gemacht hat. Er muss einfach daraus lernen», sagte Matthäus RTL/Sky Sport. «Geldstrafen hin oder her - das ist Kindergarten. Er hat sich selbst damit bestraft, dass er gegen den FC Arsenal in der Champions League nicht spielen kann. Ich glaube, dass er daraus lernen wird.» Medienberichte über eine angebliche Einigung mit Stürmerstar Harry Kane bis zum Sommer 2029 bestätigte Eberl nicht. «Es sind gute Gespräche. Wir sind guter Hoffnung, aber es gibt noch nix zu verkünden», sagte der Bayern-Funktionär. Kanes Vertrag in München läuft am Saisonende aus. Beide Seiten wollen den Kontrakt verlängern. Kane war im Sommer 2023 für die Münchner Rekordablöse von rund 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur zu den Bayern gekommen und schießt seitdem Tore wie am Fließband. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenMatthäus: «Das ist Kindergarten»