Argirios Giannikis tat sich leicht, die «Knackpunkte» für die nächste Klatsche daheim des TSV 1860 München zu benennen. Für den Trainer waren das beim 0:4 (0:1) gegen den SC Verl in der 3. Fußball-Liga die Rote Karte wegen groben Foulspiels für Soichiro Kozuki in der 30. Minute sowie das erste Gegentor kurz vor der Halbzeitpause. Danach folgte der Untergang.
«Dass das Ganze mit einem Mann weniger gegen Verl schwer wird, war klar», sagte Giannikis nach der Fortsetzung der Negativserie im Grünwalder Stadion. Weiterer «Knackpunkt» sei gewesen, mit der ersten guten Offensivaktion von Verl und dem Treffer von Dominik Steczyk (43. Minute) in Rückstand zu geraten.
«Da haben wir nicht scharf genug verteidigt», rügte Giannikis. Nach der Pause erhöhten die Gäste nach einem Doppelschlag von Lars Lokotsch (76.) und Julian Stark (77.). Den Endstand markierte Leroy Kwadwo spät mit einem Eigentor.