Die Anträge auf Feststellung einer Behinderung dürften nach Einschätzung der verantwortlichen Behörde in Bayern auf einem hohen Niveau bleiben. Das teilte das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) mit Sitz in Bayreuth mit.
Im Vorjahr registrierte die Behörde rund 257.000 Erst- und Neufeststellungsanträge. Das sei der dritthöchste Wert seit Beginn der Statistik 1978. Der bisherige Spitzenwert lag bei knapp 263.000 Anträgen im Jahr 2009.
Den Anstieg für 2023 führt die Behörde auf mehrere Gründe zurück. Es bestehe ein erheblicher Nachholbedarf aus den Vorjahren, zum anderen stünden weiterhin geburtenstarke Jahrgänge vor dem Rentenalter.