Bis zu 250.000 Menschen haben nach Angaben der Polizei in München ihre Solidarität mit den Menschen im Iran gezeigt. Das waren mehr als doppelt so viele Demonstranten wie der Veranstalter, der Verein The Munich Circle, erwartet hatte. Unter den Teilnehmern waren viele Exil-Iraner aus Deutschland und anderen Nationen.
Mit großem Jubel empfingen sie Reza Pahlavi, den Sohn des 1979 vertriebenen Schahs von Persien. Der 65-Jährige ist die bekannteste Stimme der Revolutionsbewegung im Iran. «Wir kämpfen für Freiheit, für Gerechtigkeit und für Gleichheit», sagte er. Das seien Werte, die für die Menschen in der westlichen Welt gewöhnlich seien. Pahlavi bekräftigte, den Iran in eine demokratische Zukunft mit freien Wahlen führen zu wollen. Er dankte für die Solidarität vieler Nationen. «Wir sind nicht allein.»