Belcanto bedeutet schöner Gesang und wird vor allem mit italienischen Opern in Verbindung gebracht. Die Bregenzer Festspiele zeigen in diesem Jahr, wie der schöne Operngesang auf Deutsch klingt: «Der Freischütz» von Carl Maria von Weber soll ab der kommenden Woche die Zuschauer an die bekannte Seebühne im Bodensee locken. Das Stück wird nach Angaben der Veranstalter zum ersten Mal bei dem rund vierwöchigen Festival in Bregenz aufgeführt.
Die Inszenierung
Das Bühnenbild kann sich auch bei dieser Inszenierung sehen lassen. Auf dem Bodensee ist ein halb im Wasser versunkenes Dorf entstanden - mit schneebedeckten Hütten, kahlen Bäumen und einem riesigen Mond. Das Spiel auf dem See wechselt alle zwei Jahre. Sie sei schon fast euphorisch, sagte Intendantin Elisabeth Sobotka mit Blick auf die erste Aufführung.
Für die Inszenierung ist Philipp Stölzl verantwortlich, der als Theaterregisseur und Filmemacher («Nordwand») bekannt ist und schon Giuseppe Verdis «Rigoletto» (2019/21) erfolgreich auf der Seebühne inszeniert hat. «Ich wollte diese Oper hier schon machen, als ich in Bregenz erstmals angetreten bin», sagte er mit Blick auf das neue Spiel. Es sei eine magisch-poetische Welt entstanden für eine romantische Schauergeschichte.