Fast 110.600 Kinder sind im vergangenen Jahr in Bayern lebend zur Welt gekommen, zugleich haben sich Angehörige und Freunde von knapp 144.100 Menschen verabschieden müssen. Die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen war damit so hoch wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, wie das Statistische Landesamt in Fürth mitteilte.
Demnach wurden im vergangenen Jahr 53.672 Mädchen und 56.892 Jungen lebend geboren, das sind gut drei Prozent weniger als 2024. Damit setzte sich der seit 2022 anhaltende Rückgang fort; weniger Geburten als zuletzt gab es im Jahr 2013.
Die Zahl der Verstorbenen hingegen blieb auf Vorjahresniveau. In der Differenz starben bayernweit 33.505 Menschen mehr als Kinder geboren wurden. Dieser sogenannte Sterbefallüberschuss trifft Bayern bereits seit 2001 durchgängig. 2025 konnte auch der Zuzug aus dem restlichen Bundesgebiet sowie dem Ausland dies nicht kompensieren, so dass die Gesamtbevölkerung in Bayern um 3.425 Menschen abnahm.