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Weiterer Schritt auf dem Synodalen Weg

Der Synodale Weg der katholischen Kirche kommt einen Schritt weiter. (Symbolbild) / Foto: Marijan Murat/dpa
Der Synodale Weg der katholischen Kirche kommt einen Schritt weiter. (Symbolbild) / Foto: Marijan Murat/dpa

Die katholische Kirche hat vor einigen Jahren einen Reformprozess in Gang gebracht – den Synodalen Weg. Dazu hat die Bischofskonferenz nun eine Entscheidung getroffen.

Der Reformprozess in der katholischen Kirche in Deutschland geht weiter. Die Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hat die Satzung der künftigen Synodalkonferenz der katholischen Kirche in Deutschland angenommen, wie ein Sprecher mitteilte. Bereits im November 2025 hatte die Vollversammlung des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK) der Satzung zugestimmt. Jetzt fehlt noch die Zustimmung des Vatikans.

Die Synodalkonferenz ist eine Art Fortsetzung des Synodalen Wegs: Ihn hatten die Bischofskonferenz und das ZdK gemeinsam organisiert. Ziel war es, nach den Erschütterungen durch die Missbrauchsskandale in der Kirche Reformen anzustoßen. Unter den Bischöfen ist dieser Weg nicht unumstritten, vor allem konservative Kräfte sind sehr skeptisch.

Die geplante Synodalkonferenz ist ein neues bundesweites Kirchengremium. Dieses soll aus den 27 Diözesanbischöfen, ebenso vielen Mitgliedern des ZdK und weiteren 27 von der Synodalversammlung zu wählenden Mitgliedern bestehen. Noch steht allerdings aus, wie die Kurie in Rom, also die Leitung der Weltkirche, sich zu diesem Thema positioniert. Es hieß aber zuletzt, dass man bisher positive Signale zu diesem Thema bekommen habe.

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