Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will am zweiten Tag des Katholikentags in Würzburg ein Zeichen für das Ehrenamt in Deutschland setzen. Im Gespräch mit Ehrenamtlichen und Fachleuten soll es unter anderem über vielfältiges Engagement und den Einsatz für den Zusammenhalt der Gesellschaft gehen.
Vor der Podiumsdiskussion heute (14.00 Uhr) plant Steinmeier allerdings zunächst, am Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt (10.00 Uhr) auf dem Residenzplatz teilzunehmen und anschließend die Kirchenmeile in der Innenstadt zu besuchen. Auf der Kirchenmeile präsentieren sich kirchliche und gesellschaftliche Organisationen an mehr als 250 Ständen an den zentralen Plätzen der Stadt.
Hunderte Veranstaltungen in der Mainstadt
Insgesamt sind bei dem Gläubigentreffen bis zum Sonntag rund 900 Veranstaltungen geplant darunter Diskussionen und Podien etwa zu Reformbewegungen in der Kirche oder der Aufarbeitung des sexualisierten Missbrauchs in der Kirche.
Erwartet werden beim Katholikentag auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU). Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Kerstin Claus, unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, sind ebenfalls in der Mainstadt zu Gast.
Leitwort «Hab Mut, steh auf!»
Der Katholikentag ist ein großes Treffen von katholischen Christinnen und Christen in Deutschland und findet in der Regel alle zwei Jahre in einer anderen Stadt statt.
Katholikentage werden vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken veranstaltet, das die katholische Zivilgesellschaft in Deutschland vertritt. Das Leitwort für die Veranstaltung in Würzburg ist «Hab Mut, steh auf!» - etwa 60.000 Menschen werden erwartet.
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