Neues Amt kurz vor dem Jahreswechsel: Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat seinen neuen Posten als Vorsitzender des Stiftungsrates für die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt angetreten. An der konstituierenden Sitzung in Ingolstadt nahmen unter anderem als Vertreter des Freistaats auch Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) und der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx teil.
Finanzielle Sorgen
Hauptsorge der Uni ist das Geld: Die Finanzierung der von Freistaat und katholischer Kirche gemeinsam getragenen Hochschule ist bis 2028 gesichert. Doch sowohl die Kirche als auch der Staat sind finanziell weniger gut ausgestattet als noch vor einigen Jahren. «Wir wissen alle, in welch schwieriger Zeit wir wirtschaftlich stehen, nicht nur die Kirche, sondern auch der Staat», sagte Seehofer.
Der frühere CSU-Chef sicherte zu, sein Bestes zu tun, damit die Uni ihr hohes Niveau halten könne - er sieht seine Aufgabe aber nicht vorrangig darin, persönlich mehr Finanzmittel zu beschaffen. «Ich bin nicht in erster Linie dafür zuständig, dass ich jedes Jahr Gelder einsammle», sagte er.