Erstmals haben Jugendliche bei einer U18-Wahl in Bayern digital abgestimmt. Der Testlauf verlief laut des Bayerischen Jugendrings ohne Probleme, die Wahlbeteiligung verdoppelte sich mit mehr als 30.000 jungen Menschen im Vergleich zu 2020 nahezu. «Die rege Beteiligung ist ein starkes Zeichen für unsere Demokratie», teilte Bayerns Jugendministerin Ulrike Scharf (CSU) mit.
Die U18-Wahl ist eine Wahlsimulation, die das politische Interesse der nicht wahlberechtigten unter 18-Jährigen wecken und zeigen soll, wie diese abstimmen würden.
Das Ergebnis: Ginge es nach den 14- bis 17-Jährigen, würde die CSU bei der Kommunalwahl demnach die meisten Bürgermeister- und Landratsposten bekommen. Die SPD folgte an zweiter Steller. An dritter Stelle kamen beim Bürgermeisteramt die Grünen, beim Landratsamt die Freien Wähler. Die Simulation war auf die Wahl der Bürgermeister und Landräte beschränkt.