Bis 2026 muss Bayern wegen der anhaltenden Wirtschaftsflaute mit Steuerausfällen von rund 2,4 Milliarden Euro rechnen. Das geht aus der regionalisierten Steuerschätzung für den Freistaat hervor. «2025 werden wir grob geschätzt nochmals mit rund 900 Millionen Euro weniger auskommen müssen als bislang erwartet. Auch für die Folgejahre muss sich Bayern auf Einnahmeausfälle gegenüber der Mai-Steuerschätzung einstellen – für das Jahr 2026 in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro», teilte Finanzminister Albert Füracker (CSU) mit.
Für das laufende Jahr wird das Steuerergebnis aus der Mai-Prognose bestätigt. Bereits im Mai hatten die Steuerschätzer dem Freistaat Einbrüche bei den Steuereinnahmen vorausgesagt - damals verglichen zur November-Schätzung vor einem Jahr: Demnach muss Bayern bis 2025 in Summe mit 1,1 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen auskommen als bisher geplant.