Der scheidende Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ist nicht mehr krankgeschrieben. «Er hat sich aber freigenommen, um sich von der Krankheit zu erholen», sagte eine Sprecherin auf Anfrage.
Ob er an der konstituierenden Sitzung des neuen Stadtrats am 11. Mai teilnehmen und die Amtsgeschäfte offiziell an seinen Nachfolger Dominik Krause (Grüne) übergeben könne, hänge vom weiteren Verlauf seiner Genesung ab. Die «Abendzeitung» hatte zuerst darüber berichtet.
Laut Zeitung soll es in der letzten Sitzung in seiner Amtszeit am 29. April unter anderem um seine Nebentätigkeiten beim FC Bayern gehen. Die Einnahmen daraus - insgesamt 90.000 Euro - hat Reiter gespendet. Jeweils die Hälfte des Betrags ging an die «Spielstadt Mini-München» und das Fußball-Projekt «buntkicktgut». Damit löste Reiter ein Versprechen ein, das er nach seinem überraschend schlechten Abschneiden bei der ersten Runde der Kommunalwahlen im März gegeben hatte.