München platzt aus den Nähten - und muss sparen. Der neue Münchner Wirtschaftsreferent Christian Scharpf (SPD) hält trotz wachsender Einwohnerzahl und florierender Wirtschaft Maßnahmen zur Kostendämpfung für die Stadt für unvermeidlich.
Nach einer Prognose des Planungsreferats soll München im Jahr 2030 mehr als 1,8 Millionen Einwohner haben. Mit der Einwohnerzahl müsse die Infrastruktur mitwachsen, sagte Scharpf. Das stelle die Stadt vor immense finanzielle Herausforderungen - beim Wohnungsbau, aber auch beim Verkehr, bei Schulen und Kitas. «Es ist gar nicht das Ziel der Stadt, immer noch größer zu werden. Aber es geht natürlich auch nicht zu sagen: Wir machen die Schotten dicht, ziehen wie im Mittelalter die Stadtmauer hoch», sagte Scharpf.