Die Bedrohungslage durch Cyberangriffe, Desinformation und Spionage machen auch den Sicherheitsbehörden in Bayern immer mehr zu schaffen. Die hybride Bedrohung der Gesellschaft habe ein nie gekanntes Level erreicht, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in München bei der Vorstellung von Verfassungsschutzinformationen für das erste Halbjahr 2026.
Autoritäre Staaten, inländische und ausländische Extremisten
«Auch in den ersten sechs Monaten dieses Jahres konnten zahlreiche Aktivitäten von inländischen Extremisten und ausländischen Akteuren festgestellt werden, die unsere Demokratie mit unterschiedlichsten Methoden und Zielsetzungen angreifen», sagte der Minister.
Bei der hybriden Bedrohung zeige sich eine besonders besorgniserregende Entwicklung. Autoritäre Staaten würden zunehmend illegale geheimdienstliche Mittel einsetzen und gezielt gegen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und die sogenannte kritische Infrastruktur richten, erklärte Herrmann.