Im Seebach in Ismaning (Landkreis München) sind hunderte Schrauben und Nägel im Wasser entdeckt worden. Wie die Gemeinde mitteilte, wurden am vergangenen Wochenende mit Hilfe eines Magneten insgesamt drei Eimer der gefährlichen Gegenstände aus dem Gewässer geborgen.
Der Fundort liegt im Bereich der Brücke zwischen zwei Kleingartenanlagen. Verletzte gab es nach Angaben der Gemeinde nicht; zudem handle es sich um einen Einzelfall. Eine Strafanzeige wurde bislang nicht erstattet. Die Gemeinde behält sich jedoch vor, bei entsprechenden Hinweisen rechtliche Schritte einzuleiten.
Da der Seebach besonders in den Sommermonaten gerne zur Abkühlung genutzt wird, bittet die Gemeinde alle Besucherinnen und Besucher um erhöhte Vorsicht. Kinder sollten das Gewässer derzeit nur unter Aufsicht nutzen, zudem wird das Tragen von Badeschuhen empfohlen. Das vorsätzliche Entsorgen solcher gefährlichen Gegenstände stelle eine erhebliche Gefährdung für die Allgemeinheit dar, betonte die Kommune. Deshalb wird an die Bürger appelliert, verantwortungsvoll mit den Gewässern umzugehen.