Trotz seiner Ähnlichkeit mit dem rechtsextremistischen Wolfsgruß soll der sogenannte Schweigefuchs in bayerischen Schulen und Kitas nicht verboten werden. «Ob und wann der Schweigefuchs oder auch andere Methoden bzw. Maßnahmen zur Förderung des Sozial- und Arbeitsverhaltens eingesetzt werden, entscheidet die Lehrkraft», teilte ein Sprecher des Kultusministeriums in München mit.
Bremen ruft zum Verzicht auf
In keinem Bundesland ist derzeit ein generelles Verbot der Handgeste geplant, gleichwohl gibt es etwa in Bremen seit längerer Zeit einen Appell, den zur Ruhe mahnenden Schweigefuchs nicht mehr zu verwenden. Die «politische Bedeutung des Wolfsgrußes» sei mit der Grundhaltung der Bremer Kitas und Schulen «absolut unvereinbar».
Aus dem Münchner Kultusministerium ist derartiges nicht zu erfahren. «Generell sind eine lernförderliche Atmosphäre und ein positives, auf gegenseitiger Wertschätzung beruhendes Schul- und Klassenklima wichtige Voraussetzungen, damit Kinder gut lernen können und gerne in die Schule gehen», heißt es auf Anfrage zum Umgang mit dem Schweigefuchs. Diese Aufgabe würden die Grundschullehrkräfte engagiert umsetzen.