Trotz ihres Erfolgs bei der Bundestagswahl ist die Stimmung bei der CSU eher durchwachsen. Zwar sei «sehr, sehr viel Freude da», sagte Parteichef Markus Söder nach einer Sitzung des Parteivorstandes in München, es gebe aber auch Nachdenklichkeit und Ärger über das «unfaire und undemokratische Wahlrecht».
CSU gewinnt 47 Wahlkreise, stellt aber nur 44 Abgeordnete
Die CSU hat nach dem vorläufigen Endergebnis 37,2 Prozent der Stimmen in Bayern erhalten, sie entsendet damit 44 Abgeordnete in den Bundestag. Bei der Wahl hat sie aber alle 47 Wahlkreise direkt gewonnen, weshalb die drei Direktkandidaten mit den schlechtesten Ergebnissen nicht in den Bundestag einziehen werden. Konkret betrifft dies Volker Ullrich (Augsburg), Claudia Küng (München) und Sebastian Brehm (Nürnberg).