Wenige Tage nach dem Kabinett hat auch der bayerische Landtag das eigentlich ab dem neuen Jahr geplante Kinderstartgeld gekippt. CSU und Freie Wähler stimmten nach einer langen und teils kontroversen Debatte für den entsprechenden geänderten Gesetzesantrag, der bis vor wenigen Tagen noch die Einführung der Geldzahlungen zum Ziel hatte.
Eltern kleiner Kinder, die nach dem 1. Januar 2025 geboren wurden, erhalten damit nicht nur kein Familien- und kein Krippengeld mehr, sondern müssen auch auf eine Einmalzahlung von 3.000 Euro verzichten. Stattdessen soll das Geld in die unter hohen Ausgaben ächzenden Kindertagesstätten fließen – in Personal, Ausstattung und Betriebskosten.