Luxemburgs Regierungschef Luc Frieden hofft nach der Bundestagswahl am 23. Februar wieder auf mehr politische Stabilität im Nachbarland Deutschland. In den letzten Monaten oder Jahren der Ampel-Koalition sei diese Stabilität von außen betrachtet nicht sehr groß gewesen, sagte Frieden vor einem Gastauftritt bei der Klausur der CSU-Landesgruppe im oberbayerischen Kloster Seeon. Deshalb sollten von einer künftigen Bundesregierung die «Lehren aus dieser Instabilität» gezogen werden.
Eine kohärente, stabile Politik in Deutschland sei auch im Interesse der Nachbarstaaten und ganz Europas, betonte der Ministerpräsident. «Und deshalb hoffen wir sehr, dass ein Wahlergebnis kommt, was zu einer stabilen Regierung in Deutschland führt.» Einmischen wolle er sich von außen allerdings nicht, ebenso wenig wie in die aktuelle Koalitions-Debatte in Österreich.