Bedrohungen aus dem In- und Ausland, Extremismus, Geopolitik und steigende Gewaltbereitschaft: Bayerns Verfassungsschutz warnt in seinem neuesten Jahresbericht vor einer Fülle von Gefahren aus unterschiedlichen Richtungen. Ein Überblick über die Problemfelder:
Hybride Angriffe aus dem Ausland
Eine besondere Bedrohung geht von hybriden Angriffen aus. Als Beispiel nannte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) «die zahllosen Drohnensichtungen – bundesweit mehr als 1.000 – an Flughäfen oder im Umfeld von Einrichtungen der kritischen Infrastruktur». Sabotageaktionen kämen zudem von ausländischen Mächten und inländischen Extremisten, mit dem Ziel einer Schwächung der Demokratie. Auch Desinformationskampagnen, oft gesteuert von Russland, seien eine Gefahr. Herrmann: «Noch nie war es so leicht, sich zu informieren. Leider war es aber auch noch nie so einfach, in die Irre geführt zu werden.»