Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) ist auf einer Reise nach Bosnien-Herzegowina von Staatspräsident Denis Becirovic empfangen worden. Dieser habe das große Interesse an der Europäischen Union und den Verbindungen zur Nato bekräftigt, berichtete Aigner nach dem Gespräch in der Hauptstadt Sarajevo. Gleichzeitig sei das Land aber auch ein Brennglas der Einflussnahme von Kräften aus Russland und China, sagte sie.
Zuvor hatte Aigner bei einem Besuch in Srebrenica, mehr als zwei Stunden östlich von Sarajevo, an die Opfer des dortigen Völkermords erinnert. Gemeinsam mit dem Präsidium des Landtags besuchte sie die Gedenkstätte zu Ehren der mehr als 8.000 Opfer und legte einen Kranz zum Gedenken nieder.