Die bayerische Staatsregierung setzt auf einen möglichst schnellen Ausbau der A8 zwischen Ulm-West und dem Kreuz Ulm/Elchingen. Die Autobahn GmbH des Bundes sei nun gefordert, zeitnah den sechsstreifigen Ausbau umzusetzen. Große Teile Schwabens seien ländlicher Raum, gerade dort werde das Auto noch lange das wichtigste Verkehrsmittel bleiben, hieß es von der Staatskanzlei nach einer Sitzung des Kabinetts in Augsburg.
Söder fordert Schienenverkehr nach Oberstdorf
Auch im Schienenverkehr gibt es nach den Worten von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit der Strecke zwischen Ulm und Augsburg ein Neubauprojekt mit «Top-Priorität». Es sei aber nicht nur wichtig, neu zu bauen, sondern auch zu erhalten. Der Ausbau soll die Reisezeit zwischen Ulm und Augsburg erheblich verkürzen. Der Bau müsse ohne Verzögerung durchgeführt werden, hieß es aus der Staatskanzlei.
«Wir setzen uns gemeinsam ein für den ICE, weitere Strecke und Fahrt nach Oberstdorf, weil wir glauben, das ist ein Unding, das abzuschaffen.» Die Bahn hatte kürzlich entschieden, die bisherige Direktverbindung von Hamburg mit IC-Kurswagen ab Augsburg nach Berchtesgaden beziehungsweise Oberstdorf nicht mehr anbieten zu wollen.