Bei der Kommunalwahl Anfang März bewerben sich weniger Frauen um die Bürgermeister- und Oberbürgermeisterämter größerer Gemeinden als noch vor sechs Jahren. Insgesamt listet das Landesamt für Statistik 178 Bewerberinnen in Gemeinden ab 10.000 Einwohnern auf. Damit sind 20,2 Prozent aller Kandidierenden weiblich. Vor sechs Jahren waren es noch 22,4 Prozent.
Besonders deutlich ist der Rückgang bei den Kandidatinnen in den in der Regel größeren kreisfreien Städten. Hier sank der Frauenanteil von 26,3 auf 21,9 Prozent. Dafür ist der Frauenanteil bei den Landrats-Kandidaten leicht gestiegen - von 21,5 auf 22 Prozent.