Blutig, brutal, aber auch leicht und lustig, unterhaltend und klug: Regisseur Tobias Kratzer inszeniert an der Bayerischen Staatsoper in München einen neuen «Ring des Nibelungen» und hat mit dem «Rheingold» einen ziemlich fulminanten ersten Teil hingelegt.
Witz, nackte Haut und eine Ziege
Nach der Premiere gab es, neben dem ein oder anderen in München fast obligatorischen Buh, viel Applaus und Jubel für seine beeindruckende und stimmige Neuproduktion, die so ziemlich alles hat: Witz, nackte Haut, echte Tiere (eine Ziege und einen Hund) - und einen spannenden Blick auf Richard Wagners Mammutwerk.