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Bayreuth: Maibaum nach nächtlichem Diebstahl zurückgegeben – Stadt zahlt Ablöse

Der Bayreuther Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU, rechts im Bild) nimmt den gestohlenen Maibaum wieder in Empfang.  / Foto: Steffen Huber/Stadt Bayreuth/dpa
Der Bayreuther Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (CSU, rechts im Bild) nimmt den gestohlenen Maibaum wieder in Empfang. / Foto: Steffen Huber/Stadt Bayreuth/dpa

Diebe gaben in Bayreuth den gestohlenen 20 Meter Maibaum zurück. OB Ebersberger zahlte die Ablöse: 100 Liter Bier (davon 10 alkoholfrei) und ein Spanferkel.

In Bayreuth ist die Maibaum-Aufstellung gerettet: Diebe haben den in einer nächtlichen Aktion vom Bauhof der oberfränkischen Stadt gestohlenen Maibaum an Oberbürgermeister Thomas Ebersberger zurückgegeben, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Der CSU-Politiker übergab den Tätern aus dem nahen Dorf Tressau bei der Rückgabe demnach umstandslos die geforderte Ablöse von hundert Liter Bier - davon zehn Liter alkoholfrei - und einem Spanferkel. «Wir beißen in den sauren Apfel und zahlen», erklärte das Stadtoberhaupt.

Der 20 Meter lange Bayreuther Maibaum lagerte seit September im kommunalen Bauhof. Städtische Mitarbeiter sollen ihn am Donnerstag wieder in der Fußgängerzone aufstellen. 

Das Aufstellen der Maibäume in Bayern, Österreich und Südtirol geht mutmaßlich auf vorchristliche Frühjahrsbräuche zurück, damit einher geht die Tradition des Maibaum-Diebstahls. Ums Materielle geht es dabei nicht, da ein gestohlener Maibaum keinerlei praktischen Nutzen hat und nicht zu Geld gemacht werden kann. Üblicherweise fordern die Diebe als Ablöse Verpflegung beziehungsweise eine Brotzeit.

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