Bayerische Zollfahnder haben eine mutmaßlich international agierende Schmugglerbande zerschlagen, die Designerdrogen in Nordrhein-Westfalen hergestellt und unter anderem in Bayern verkauft haben soll. Vier Verdächtige wurden festgenommen, wie das Zollfahndungsamt München mitteilte. Die Gruppe könnte nach erster Schätzung bis zu 1,5 Millionen Euro im Jahr umgesetzt haben.
Die sieben mutmaßlichen Gruppenmitglieder sollen die sogenannten neuen psychoaktiven Stoffe in konzentrierter Form in China bestellt und nach Deutschland geschmuggelt haben. Die daraus synthetisch hergestellten Designerdrogen, sogenannte Legal Highs wie Badesalz oder Kräutermischungen, sollen dann über das Internet verkauft worden sein.