Eine seit vergangenem November vermisste Frau aus Bad Aibling im oberbayerischen Landkreis Rosenheim ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Ihr Ehemann sitzt unter Tatverdacht in Untersuchungshaft, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilte.
Angehörige hatten die 34-Jährige am 11. November vermisst gemeldet. Am Sonntag seien nun in einem Waldstück bei Bad Aibling ihre sterblichen Überreste gefunden worden.
Ehemann unter Tatverdacht
Als dringend tatverdächtig gilt der Ehemann der Toten, er kam in Untersuchungshaft. Trotz umfangreicher Untersuchungen und Suchmaßnahmen konnte die Frau zunächst nicht gefunden werden. Auch eine Öffentlichkeitsfahndung im Mai blieb ohne Erfolg - es seien keine weiterführenden Hinweise eingegangen, so die Polizei.
Am Sonntagnachmittag erhielt die Polizeiinspektion Bad Aibling dann den Hinweis eines Bürgers zu einem Kinderfahrrad mit Helm, das in einem Waldstück bei Bad Aibling auf einem Weg lag. Da nicht auszuschließen war, dass dem Kind etwas zugestoßen sein könnte, sei die Umgebung akribisch abgesucht worden. Ein Polizeidiensthund habe dabei im Unterholz eine Leiche aufgespürt.