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Verfassungsschutzchef: 29 islamistische Gefährder in Bayern

Verfassungsschutzchef: 29 islamistische Gefährder in Bayern
Bayerns Verfassungsschutzpräsident Manfred Hauser sieht weiterhin eine hohe Gefahr von islamistischen Anschlägen auch in Bayern. (Archivfoto) / Foto: Sven Hoppe/dpa
Von: DieBayern.de News
Radikalisierung im Internet, neue Taktiken bei Anschlägen, aber auch erfolgreiche Prävention: Bayerns Verfassungsschutz warnt und sucht Mittel gegen islamistischen Terror.

Nach dem Anschlag beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin schätzt Bayerns Verfassungsschutzpräsident Manfred Hauser die Gefahr durch islamistischen Extremismus im Freistaat weiterhin als sehr hoch ein. «Wir haben derzeit 29 islamistische Gefährder in Bayern, davon sind aber nur sechs auf freiem Fuß», sagte Hauser im BR Fernsehen. Die anderen seien im Gefängnis oder im Ausland.

Hauser sagte, beim Islamismus gehe es weg von komplexen, geplanten Anschlägen zu einzelnen Tätern, die ihre Taten mit einfachen Mitteln wie Messern oder Fahrzeugen begehen würden. «Es sind Einzeltäter, die sich nur isoliert im Internet radikalisieren, aufgrund der riesigen Flut an dschihadistischer Propaganda, die sehr professionell produziert wird auch mit KI-Mitteln.»

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Es sei wichtig, diese Radikalisierung früh festzustellen und zu unterbrechen. Es sei dem Verfassungsschutz gemeinsam mit der Polizei in der Vergangenheit in einer Reihe von Fällen gelungen, Planungen zu entdecken und Anschläge zu vermeiden.

Als Beispiel nannte Hauser einen mutmaßlich geplanten Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Niederbayern im vergangenen Dezember. Fünf Verdächtige waren damals festgenommen worden. Es gab den Verdacht, dass sie mit einem Fahrzeug Menschen auf einen Weihnachtsmarkt töten oder verletzen wollten.

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