Nach dem Anschlag beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin schätzt Bayerns Verfassungsschutzpräsident Manfred Hauser die Gefahr durch islamistischen Extremismus im Freistaat weiterhin als sehr hoch ein. «Wir haben derzeit 29 islamistische Gefährder in Bayern, davon sind aber nur sechs auf freiem Fuß», sagte Hauser im BR Fernsehen. Die anderen seien im Gefängnis oder im Ausland.
Hauser sagte, beim Islamismus gehe es weg von komplexen, geplanten Anschlägen zu einzelnen Tätern, die ihre Taten mit einfachen Mitteln wie Messern oder Fahrzeugen begehen würden. «Es sind Einzeltäter, die sich nur isoliert im Internet radikalisieren, aufgrund der riesigen Flut an dschihadistischer Propaganda, die sehr professionell produziert wird auch mit KI-Mitteln.»