Zum zweiten Mal hat vor dem Landgericht Landshut das Verfahren gegen einen Vater wegen Mordversuchs an seiner Tochter begonnen. Der Mann soll versucht haben, die Dreijährige mit Mäusegift zu töten, um sich die Unterhaltszahlungen zu sparen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Heimtücke und Habgier vor.
Der Prozess hatte bereits im Oktober begonnen und hätte im November beendet sein sollen. Wegen der Erkrankung einer Richterin ist das Verfahren jedoch neu angesetzt worden. Der Angeklagte, ein afghanischer Staatsangehöriger, hat überdies einen neuen Verteidiger. Zur Sache wollte sich der 28-Jährige nicht äußern.