Der Zoll in Ulm hat in nur 15 Tagen 68 Goldschmuggeleien unterbunden. Der Wert des Gesamtgoldes soll sich auf 400.000 Euro belaufen. Die nicht gezahlte Einfuhrabgaben betragen 110.000 Euro, wie ein Zollsprecher sagte. Insgesamt waren 305 Goldstücke festgestellt worden – darunter Armreife, Halsketten, Armbänder und Münzen.
Die Zollbeamten hatten sich an der Bundesstraße 10 positioniert und den Ferienende-Verkehr von Ost nach West abgepasst. In allen Fällen seien es Urlauber gewesen, die aus der Türkei kamen. Ein 25-Jähriger der nach Frankreich weiter wollte, habe sogar eine gesamte Hochzeitsausstattung geschmuggelt. Darunter zehn Armreife sowie Brautkleider und einen Anzug im Gesamtwert von knapp 30.000 Euro.