Nach einem mutmaßlich homophoben Angriff in der Augsburger Innenstadt will das Landgericht Augsburg ab 23. Februar gegen vier angeklagte Männer verhandeln. Die damals 22 bis 25 Jahre alten Männer sollen im vergangenen März zwei Männer zusammengeschlagen haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass bei der Tat ein queerfeindliches Motiv zumindest eine Rolle spielte.
Nach Angaben eines Gerichtssprechers hat die Strafkammer für den Prozess elf Verhandlungstage eingeplant. Ein Urteil könnte es am 13. März geben. Den Angeklagten wird in dem Verfahren gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.