Am Landgericht Traunstein neigt sich der Prozess um eine Schleuserfahrt mit sieben getöteten Migranten dem Ende zu. Am Dienstag (9.00 Uhr) werden die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung erwartet - und danach dann auch das Urteil.
Der Angeklagte hatte die Vorwürfe zu Prozessbeginn weitgehend eingeräumt. Er habe nicht gewollt, dass jemand zu Schaden komme, geschweige denn getötet werde, ließ der 25-Jährige über seinen Anwalt vor dem Landgericht Traunstein erklären.
Der im syrischen Damaskus geborene Mann, der zuletzt in Österreich lebte, soll im Oktober vergangenen Jahres mit 22 Migranten aus der Türkei und aus Syrien in einem Kleinbus auf dem Weg von Österreich nach Bayern gewesen sein.