Keine Anrufe, keine Mails: Die bayerische Justiz ist von einer großflächigen Störung zeitweise lahmgelegt worden. Die ist inzwischen laut Justizministerium behoben.
Aber was war da los?
Seit dem Donnerstagnachmittag bestand eine Störung der Netzwerkinfrastruktur im Rechenzentrum des Landesamts für Steuern, wie eine Sprecherin des Landesamts der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. IT-gestützte Arbeitsabläufe bei Gerichten und Staatsanwaltschaften seien dadurch eingeschränkt gewesen.
Das hatte zur Folge, dass Bayerns Justiz zeitweise nicht per Festnetztelefon oder E-Mail erreichbar war. Um kurz nach Mitternacht, um 00.03 Uhr am Freitag, liefen die Systeme nach Ministeriumsangaben wieder.
Die «Standarddienste» wie Mail und Telefon seien wieder verfügbar, teilte das bayerische Justizministerium mit. «Die Fachverfahren und die E-Akte stehen ebenfalls wieder zur Verfügung.» Allerdings komme es «im elektronischen Rechtsverkehr noch zu Verzögerungen beim Nachrichtenversand».