Nach dem Fund von vergifteter Babynahrung spricht der Hersteller Hipp nun selbst von einer Erpressung und gibt Details bekannt. «Hipp ist Opfer einer Erpressung», teilte das Unternehmen im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm mit. «Der Erpresser hat uns eine Nachricht an ein unpersonalisiertes Sammelpostfach geschickt, welches im Rahmen unserer Standardprozesse in größeren zeitlichen Abständen gesichtet wird.» Zuvor hatte die Polizei erklärt, wegen versuchter Erpressung zu ermitteln.
Am Wochenende war ein mit Rattengift verseuchtes Glas «Karotten mit Kartoffeln» 190 Gramm der Firma Hipp im Burgenland sichergestellt worden. Zumindest zwei Gläser sollen aber in dieser Region in Umlauf gebracht worden sein - eines wird nun noch unter Hochdruck gesucht.
Das Unternehmen teilte weiter auf seiner Homepage mit: «Unmittelbar nach Kenntnisnahme haben wir sofort die zuständige Polizei und Behörden informiert und einen internen Krisenstab eingerichtet.»