Ein BDSM-Zimmer, ein «Sklavenvertrag» und eine Frau in Frischhaltefolie: Ein pikanter Prozess hat das Amtsgericht im oberbayerischen Laufen beschäftigt. Dort musste sich ein Mann aus Traunstein wegen Betrugs verantworten. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, einer Frau 5.000 Euro für sexuelle Leistungen versprochen, aber nur 20 Euro davon bezahlt zu haben.
Nach Angaben der Ermittler hatte er die obdachlose, alkohol- und drogenabhängige Frau im März 2025 vom Bahnhof in Salzburg abgeholt und dann in sein Elternhaus gefahren, wo der junge Mann sich in einem ehemaligen Stall ein Zimmer für BDSM-Praktiken eingerichtet hatte.