Im Prozess um den Dreifachmord in Langweid bei Augsburg werden heute (9.30 Uhr) die Plädoyers erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 65 Jahre alten Sportschützen vor, dass er drei Nachbarn wegen eines jahrelangen Streits in dem Mehrfamilienhaus mit Kopfschüssen getötet hat. Anschließend soll er noch zwei weitere Menschen mit Schüssen durch eine Wohnungstür verletzt haben.
Der deutsche Staatsangehörige hatte unmittelbar nach der Festnahme erklärt, einen «Blackout» gehabt zu haben und sich daher an den Tatzeitraum nicht erinnern zu können. Im Prozess berief er sich entsprechend auch auf Erinnerungslücken.