Zwei Jahrzehnte sind seit dem mysteriösen Tod der jungen deutschen Backpackerin Simone Strobel in Australien vergangen. Bis heute wurde für die Tat niemand zur Rechenschaft gezogen - jetzt aber sollen bei einer neuen Anhörung bisher nicht verfügbare Beweise geprüft werden. Dabei gehe es auch um mögliche Lügen des damaligen Freundes von Strobel bezüglich eines möglichen Streits des Paares, zitierte die Nachrichtenagentur AAP aus dem Gerichtssaal in der Nähe von Sydney.
Ein Rückblick: Die damals 25-jährige Backpackerin aus dem Landkreis Würzburg war Anfang 2005 mit ihrem 24-jährigen Freund mit einem Wohnmobil in Australien unterwegs. Anfang 2005 kamen die Schwester des Freundes und deren Freund aus Deutschland dazu. Die vier waren auf einem Campingplatz in Lismore im Nordosten des Bundesstaates New South Wales, als Strobel plötzlich verschwand. Zuvor soll es Streit gegeben haben.
Wenige Tage später wurde ihre Leiche in der Nähe des Campingplatzes unter Palmwedeln gefunden. Schnell war klar, dass die Frau Opfer eines Verbrechens geworden war.