Logo DieBayern.de News
Nachrichten / Justiz

Mann sperrt Fremden stundenlang ein und schlägt ihn

Mann sperrt Fremden stundenlang ein und schlägt ihn
Als das SEK anrückte, war der Mann zunächst verschwunden. (Symbolbild) / Foto: Heiko Becker/dpa
Von: DieBayern.de News
Er öffnet die Tür und landet unter einem Vorwand stundenlang gefangen in einer fremden Wohnung: Ein 36-Jähriger soll einen fast gleichaltrigen Mann eingesperrt, bedroht und geschlagen haben.

Ein 37-Jähriger soll stundenlang in einer Wohnung in Stein (Landkreis Fürth) von einem Mann eingesperrt und verletzt worden sein. Zivilkräfte der Polizei nahmen den 36-jährigen Verdächtigen am Samstagabend fest, wie die Beamten mitteilten. 

Zuvor hatte es demnach einen Streit im häuslichen Umfeld des Verdächtigen gegeben. Nachdem die anderen Beteiligten die gemeinsame Wohnung verlassen hatten, habe der 36-Jährige mutmaßlich wahllos an Nachbartüren geklingelt.

Der 37-Jährige öffnete ihm und der Verdächtige lockte ihn laut Polizei unter einem Vorwand in seine Wohnung. Dort habe er ihm zu Unrecht ein Verhältnis mit seiner Frau vorgeworfen, ihn eingesperrt, bedroht und geschlagen. Nach mehreren Stunden habe der 37-Jährige flüchten können - mit massiven Blutergüssen, weshalb er ins Krankenhaus kam. Wie genau der Geschädigte aus der Wohnung gelangte, konnte eine Polizeisprecherin nicht sagen.

Mehr aus dieser Kategorie

Als das SEK anrückt, ist der Mann verschwunden

Die Staatsanwaltschaft ordnete die Durchsuchung der Wohnung an. Als Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) anrückten, war der Verdächtige nicht mehr da. Eine Fahndung blieb zunächst erfolglos. Knapp drei Stunden später kehrte er zu seiner Wohnung zurück, Zivilkräfte nahmen ihn fest. Dem Mann wurde Blut abgenommen, zudem stellten Ermittler Haftantrag. Als Hintergrund gelten laut Polizei mutmaßlicher Drogenkonsum und psychische Auffälligkeiten.

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

DieBayern.de News
Artikel von

DieBayern.de News

DieBayern.de News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.

Social Media