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Mann nach Messerangriff in Asylbewerberunterkunft in U-Haft

Der mutmaßliche Angreifer wurde noch am Ort des Geschehens festgenommen. (Symbolbild) / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Der mutmaßliche Angreifer wurde noch am Ort des Geschehens festgenommen. (Symbolbild) / Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach einem Notruf finden Polizisten einen Schwerverletzten in einer Unterkunft für Asylbewerber am Bodensee. Ein Verdächtiger ist schnell ausgemacht. Er soll den Mann im Schlaf angegriffen haben.

Ein Mann soll in einer Unterkunft für Asylbewerber am Bodensee mit einem Messer auf einen schlafenden 35-Jährigen eingestochen haben. Das Opfer sei bei dem Angriff in Lindau schwer verletzt und notoperiert worden, teilte die Polizei mit. Der Angreifer, ein 33-Jähriger mit türkischer Staatsangehörigkeit, sitze wegen des Verdachts auf einen Mordversuch in Untersuchungshaft.

Nach Angaben der Ermittler soll der 33-Jährige am Donnerstag in die Wohnung des Opfers eingedrungen sein. Dort soll er mit einem Messer auf den schlafenden 35-Jährigen eingestochen haben. Dieser sei zunächst nach draußen geflüchtet, habe seine Flucht aber wegen seiner Verletzungen dort nicht mehr fortsetzen können. Daraufhin soll der Angreifer erneut auf ihn eingestochen haben, als er am Boden lag.

Polizisten nahmen den 33-Jährigen letztlich fest, der schwer verletzte Afghane wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe der Tat würden noch ermittelt, teilte die Polizei mit.

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